Zubereitet aus Schönem Grün

im Juli 2022

Ernte, Ernte, Ernte

Es nimmt kein Ende mit den Freilandgurken, also kamen sie nun ins Glas und können im Keller bis zum Winter lagern.

Reicht für ca. 8 Gläser

Gewürze pro Glas: 

1-2 TL Senfkörner 

frischer Dill

1/2 bis 1 Zwiebel

6 Pfefferkörner 

2 Pimentkörner

Evtl. Estragon

1/2 Lorbeerblatt

Lake:

750 ml Essig

3 l Wasser

6 EL Salz

500 g Zucker 

-> zusammen aufkochen

-> Gurken anpieken, ins Glas geben und mit Lake übergießen bis sie überdeckt sind

-> 20 min. einkochen


Zubereitet aus Schönem Grün

im Juli 2022

 

Mit soooo viel Gemüse kann man soooo tolle Sachen machen. 

Gestern gab es eine Gemüsequiche. 

Rezept für eine Quicheform

Mürbeteig:

250 g Mehl

125 g kalte Butter

1 Ei

1 Prise Salz

Belag:

700 g Gemüse nach Wahl

3 Eier

200 g Schmand

100 g Reibekäse

Teig verkneten und in die gefettete Form geben. 

Bei 160 Grad 10 Minuten backen. 

Gemüse würfeln, leicht anbraten und mit den Belagszutaten mischen. 

In die Form füllen und bei 160 Grad Umluft 30 min backen. 

Die nahende, kalte Jahreszeit zwingt so manche unserer heimischen Vögel in die Knie

 10.12.2021

Mit einfachen Handgriffen und wenig finanziellem Einsatz können wir unterstützend dazu beitragen die Artenvielfalt zu erhalten und gar zu vergrößern. Wildlebende Vögel suchen sich ihre Nahrung in der Natur und kommen an Futterplätze, wenn im natürlichen Umfeld nicht mehr genügend Futter vorhanden ist. Die Erste und einfachste Methode ist, den Garten, den Balkon oder die Terrasse naturnah und ökologisch zu gestalten und Pflanzen anzubauen, die den Vögeln ganzjährig Nahrung zur Verfügung stellt. Des Weiteren sollten Diese im Winter nicht entfernt werden, um die Eigenversorgung mit Samen und eingenisteten Insekten nicht zu gefährden. Natürlich bevorzug der Gärtner einen aufgeräumten Jahresabschluss in seinem Grünen Reich, jedoch ist hier ein großes Potenzial an Versorgung möglich, die wir den Vögeln so entziehen. Die Zweite Möglichkeit ist die Versorgung an Futterstellen. Gerade in Wintern mit viel Schnee und starkem Frost werden die Vögel dankbar auf das angebotene Futter zugreifen.

Die Futterstellen sollten nicht zu tief und möglichst überdacht gewählt werden. Eine einsehbare Stelle, die trotzdem Büsche und Bäume in der Nähe aufweist, ist von Vorteil. Zum einen dient dies dem Schutz vor Fressfeinden und natürlich dem Schutz vor der Witterung. Hierbei ist zu beachten, dass nicht nur regelmäßig aufgefüllt werden muss, um die Vögel dauerhaft an diese Versorgungsstelle zu gewöhnen, auch die Reinigung muss ein Augenmerk bekommen.

Die Verbreitung von Keimen und Krankheiten wird auch durch den bestehenden Winter nicht unterbrochen. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Futterstelle nicht zu groß ist. Der Vogel sollte am Rande sitzen, jedoch nicht im Futter herumlaufen können, um dieses nicht mit Kot zu verunreinigen. Es besteht selbstverständlich die Möglichkeit vorgefertigtes Futter im Handel zu erwerben, hierbei sollte man aber darauf achten das keine Gefährdung möglich ist. Oft sind zum Beispiel Meisenknödel mit einem Netz aus Plastik umgeben, um diesen zu halten und die Befestigung im Baum zu erleichtern. Jedoch kann es hierdurch zu starken Verletzungen der Beinchen kommen. Auch eine Fütterung am Boden ist nicht von Vorteil. Das Futter kann leichter verderben und es können ungebetene Gäste wie Ratten angelockt werden.

Eine kleine Übersicht der häufigsten Gartenvögel:

Kohl- und Blaumeise: gehackte Nüsse und Sonnenblumenkerne,

Amsel: getrocknetes Obst (Äpfel und Rosinen), Haferflocken, gehackte Nüsse getrocknete Beeren und Sonnenblumenkerne,

Elster: Nüsse und Maiskörner,

Grün- und Buchfink: gehackte Nüsse, ölhaltige Saaten (z.B. Hanf- und Mohnsaat), Sonnenblumenkerne, zusätzliche Leibspeise der Buchfinken – Bucheckern,

Eichelhäher: Eicheln, ganze Nüsse und Maiskörner,

Haus- und Feldsperling: Allesfresser, gehackte Nüsse, Samen, getrocknetes Obst und Beeren, Mehlwürmer, Fettfutter,

Rotkehlchen: gehackte Nüsse, Getreideflocken, Mehlwürmer

Insektenfressende Vögel wie der Specht, der Gartenbaumläufer, das Wintergoldhähnchen und die Schwanzmeise versorgen sich mit Insekten die unter der Rinde und in den Spitzen der Äste leben. Auch abgestorbenes Holz wird gern besucht.

Drehtag im Schönen Grün

08.07.2021

Unverhofft kommt oft. Das Telefon klingelte. Eine unbekannte Nummer und der erste Gedanke, wer weiß was da kommt.

Es war Norbert Rossbach. Der mdr Garten am Telefon! Irre! Kloß im Hals! Sprachlosigkeit- und davon reichlich.
Also erstmal ganz vorsichtig -Hallo- gesagt und gewartet was da kommt.
Ich kann euch sagen, unglaublich, vorallem wenn man im Normalfall soviel redet wie ich.
Und glaubt mir, das ist keine Übertreibung. Mir fehlen wirklich selten die Worte, aber in diesem speziellen Fall war meine Fähigkeit Sätze zu formulieren und diese dann auch noch über die Lippen zu bringen ausgeschaltet.
Irgendwann musste ich natürlich etwas antworten und schnell war klar, kein Problem wann geht es los? Das Schöne Grün im Fernsehen. Nächste Reaktion - Wir sind dabei!
Bei fantastischem Regenwetter, bei Sonne kann schließlich jeder, ging der Drehtag gegen Mittag los. So ein Dreh ist gar nicht so ohne. Wir sitzen im Regelfall vorm Fernseher und genießen das fertige Produkt ohne zu wissen, wieviel Arbei hinter dem Ganzen steht. Nun haben wir es am eigenen Leibe erfahren. Natürlich war es aufregend und man ist die ganze Zeit so euphorisch, dass die Zeit wie im Flug vergeht und auch die dritte und vierte Wiederholung einer Szene nicht schlimm erscheint. Am Abend  war dann klar, Beine und Rücken schmerzten und die Couch schrie ganz offensichtlich nach Gesellschaft. Trotzdem war es schön. Auf das Resultat sind wir natürlich fürchterlich gespannt und können die Austrahlung am 25.07.2021 um 8.30 Uhr im mdr kaum erwarten.
Simone

Tag der offenen Gartentür Delitzsch

20.06.2021

Zwei mal im Jahr öffnet das Schöne Grün die Gartentür. In diesem Jahr war es zu ersten Mal im Juni so weit. Nicht nur das Wetter wahr uns wohl gesonnen, auch unsere Gäste besuchten uns mit netten Überraschungen, kleinen Geschenken und vielen Tipps und Fragen, die in ausführlichen Gesprächen ausgetauscht und beantwortet wurden. Bei hausgemachter Kräuterlimonade, Kaffee und Kuchen lernten wir viele neue Gartenbegeisterte kennen. 
Es ist immer wieder aufregend, wenn fremde Menschen voller Begeisterung über etwas reden das für einen selbst soooo selbstverständlich ist. 
Natürlich freuen wir uns schon auf den zweiten Tag der offenen Gartentür am 19. September.
Zu einer anderen Jahreszeit bietet das Schöne Grün einen andere Ansicht!

Tag der offenen Gartentür Eilenburg

12.06.2021

Garten Nr. 1

 


Garten Nr. 2

 


 

Garten Nr. 3

 


Garten Nr. 4

 

 


    Garten Nr. 5

 


Garten Nr. 6

 


Garten Nr. 7

 


Raritätenmarkt Botanischer Garten Universität Leipzig

20.09.2020

1 Pflanze macht glücklich,
100 Pflanzen machen glücklicher!
 
Zwei mal im Jahr zieht es uns zum Botanischen Garten der Universität Leipzig. Nicht um die zahlreichen Pflanzen des Gartens zu bestaunen, diesen Weg sind auch schon des Öfteren gegangen, nein zum Raritätenpflanzmarkt. In diesem Jahr mussten wir auf den Ersten im Mai verzichten und waren daher umso aufgeregten. Sonntag morgen neun Uhr ging die lang ersehnte Reise los. Mit einem kleinen Handwagen, Dutzend Beuteln sowie Kaffee und Schnittchen im Gepäck ging der Ausflug los. Das Motto eines Drittels unserer Reisegruppe lautete, zeitiges kommen sichert den Platz ganz am Anfang der Schlange. 
Es hatte nicht ganz geklappt. Einparken und sofortiges einreihen war angesagt. Und dann standen wir, halb zehn, mit dünnem Jäckchen, im Schatten, denn die Sonne war auf der anderen Seite der Straße, und warteten auf das was da noch so kam. 
5 min später war es so frisch, da half nur noch Kaffee. Gott sei Dank waren wir gut vorbereitet. 
Punkt zehn öffneten sich die Tore und wir strömten mit erwartungsvollen Schritten auf die ersten Stände zu. 
Mit den verschieden Vorlieben und Wünschen auf dem Notizzettel ging es ans Eingemachte. 
Und wie so oft ergab sich ein Kauf an den ersten Ständen. 
Innerhalb kürzester Zeit war unser Bollerwagen voll beladen und wir mussten auf die ersten Taschen zurückgreifen. 
Nach geschlagenen 4 Stunden war der Rundgang beendet. Das Portemonnaie geplündert, Wagen und Taschen gefüllt und wir glücklich Dutzende neuer Pflanzen im Gepäck zu haben. 
Das Resümee: 
Überglücklich, da wir viele Raritäten und Wunschpflanzen erwerben konnten; erschrocken, da neue Beete entstehen müssen und das echt Arbeit bedeutet und erfreut, da endlich Lücken geschlossen werden können. 


Tag der offenen Gartentür

12.09.2020

Es war nicht nur der Blick über den Zaun. Am Tag der offenenen Gartentür konnten Besucher aus Nah und Fern durchs Schöne Grün schlendern und unsere Wirkungsstätte im Detail betrachten. Schon unzählige Tage zuvor wirbelten wir umher um die Vorbereitungen zu stemmen. Natürlich kam es uns nicht darauf an die  Beetkanten zu begradigen und jedes Unkraut zu zupfen das irgendwo zu finden war. Die Menschen sollten sich wohl fühlen, nette Gespräche führen und eine schöne Zeit haben. Mut zur Lücke oder in unserem  Fall zum Unkraut.

Pflanzenhof Voigt

26.08.2020

Was macht man als Pflanzenbegeisterter Mensch? Man sucht sich die verschiedensten Einkaufsmöglichkeiten und hofft, jedesmal aufs Neue, etwas zu finden, dass einem Herzen in die Augen und dem Garten etwas Schönes Neues beschert. 
Ja auch wir haben natürlich unsere Stammgeschäfte und Veränderung ist in unseren Reihen nicht sehr groß geschrieben. Immerhin wissen wir was uns erwartet und ob wir uns aufgehoben fühlen.
Trotzdem kam der Moment in dem wir uns nicht mehr einhundert Prozent auf den Ausflug in die geliebte Gärtnerei freuten. Nicht weil die Qualität gelitten oder die Fachauskunft nicht mehr fachlich genug war. Nein, wir hatte uns einfach satt gesehen. Die Luft war raus. Der Alltag war eingekehrt. In manchen Beziehungen brauchte es einfach mal ein kleines Päuschen, eine Abwechslung. 
Nicht auf ewig oder gar für immer. 
Einfach mal über den Tellerrand schauen.
Bei uns war es nun so weit. Wir saßen im Auto, redeten den Ausflug in fremdes Gebiet schön und beschworen die Götter nicht böse zu sein. Wir versprachen demnächst wieder in der Stammgärtnerei vorbei zu schauen.
Und dann kamen wir an. 
Voigts Pflanzenhof in Priorau bei Raghun, breitete seine Arme aus und nahm uns mit den ersten Verkaufstischen in Empfang. Wir hatten ja wirklich keine Vorstellungen von dem was uns erwartete. Natürlich gab es Bilder auf der Internetseite und im Facebook, aber erst der genaue Blick sollte zur Meinungsbildung beitragen. 
Wir also, unter schwerem Beschuss durch Sturm und Wind, den ersten Wagen geschnappt und ab ging es. 
Wie erwartet dauerte der erste Fund nicht lange. Aufgereit standen Hostas und Heucheras und es blitzen die ersten Herzen in den Augen. Kaum drei Schritte weiter, Gräser. Es war nicht mehr zu leugnen, wir würden auf unsere Kosten kommen. Mit dem finanziellen Budget ging es rapide bergab. Also betraten wir die Halle und versuchten unsere Begeisterung zu Zügeln. Das war alles aber nicht leicht. 
Es dauerte nicht lange und Euphorie platzte heraus. Mit einem lauten ahhhh und ohhhh schreckten wir eine Verkäuferin auf, die sich sorgend, ihren Kopf aus der Dekoabteilung nach oben reckte und fragte, ob alles in Ordnung sei. 
Ein wenig peinlich Berührt, aber wirklich nur ein wenig, erklärten wir das solche Äußerungen normal seien und von großer Begeisterung zeugten. Nun war klar, dass wir da waren. Von verschiedenen Stauden, z.B. panaschierten, über wunderschöne Rosen bis hin zu unzähligen Beerensträuchern gab es eine große Auswahl. Die Zeit verging wie im Fluge. Es gab einfach viel zu viel für die Größe des vorhandenen Kofferraums. Wieder einmal würde er zum Raumwunder mutieren müssen. 
Entlang aller Pflanzen, Stauden, Bäume und Sträucher war schon die ganze Zeit die Dekoabteilung zu sehen. 
Wir neigen ja zu gußeisernem und rostigem Gelumpe, wie unser Steve immer zu sagen pflegt. Nun waren wir angekommen. 
Im Himmel auf Erden, im geheiligten Paradies!
Das Budget war eh einmal aufgebraucht, schlimmer noch überzogen. Nun kam es wirklich nicht mehr drauf an. Augen zu und durch war die Devise. Also nicht für uns, sondern unsere Geldkarten. Es gab einfach viel zu viel. Kleinigkeiten, die ganz schnell im Korb verschwanden und größeres, dass an der Kasse zwischengelagert werden musste. Wir waren durch und durch im Fieber. Aber wie heißt es immer so schön. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Nach zahlreichen Gesprächen und wirklich sehr freundlicher Beratung durch die Verkäufer, gelangten wir zur Kasse. Trennt einmal Ware von drei verrückt gewordenen. Schlussendlich haben wir es natürlich geschafft. 
Mit voll gepacktem Kofferraum, für jeden einen Apfel zum naschen stiegen wir in unser Großraumtransportmittel und fuhren in Richtung Schönes Grün. Unser Fazit ist einstimmig und wir können nicht leugnen, wir trafen eine gute Entscheidung.
Eine erneuter Ausflug wird in jedem Fall geplant. 
Euch können wir diesen fantastischen Familienbetrieb wärmstens ans Herz legen.
In diesem Sinne, Grüner Daumen hoch.


Sommerfest

15.08.2020

Eine Sommerparty ist doch immer wieder ein Erlebnis. Wenn die langwierigen Vorbereitungen nicht wären. Vom Rasen mähen abgesehen will man es ja auch ein bischen gemütlich haben.
Kerzen in dutzend Varianten, unzählige Makramees die in den Bäumen und Sträuchern ein fantastische Deko ergeben, Fackel und andere Lichtelemente, wie Lichterketten verzaubern das Schöne Grün mit zunehmender Dunkelheit in ein romantisches Paradies. Eine Blumendekoration darf natürlich nicht fehlen. Hier und da einen schönen lockeren Strauß der die Blüten des Gartens wiederspiegelt und kleine Töpfe mit passenden Topfpflanzen geben den letzten Pfiff.
Auch an Gemütlichkeit sollte es nicht fehlen. Ab und zu ein Kissen oder eine Decke vermittelt ein wohnliches Gefühl. 
Lasst eurer Fantasie freien lauf und kreiert euer Sommerfest des Herzens.